Unser Bier ist eine schöne Erfolgsgeschichte

Die Lektüre eines Zeitungsartikels über «Heimbierbrauen» weckte das Interesse des Basler Kommunikationsberaters Istvan Akos. Zusammen mit dem Verfahrensingenieur Claude Kuhn braute er im Sommer 1996 sein erstes Bier. Der Erlebniswert dieses Anlasses war enorm. Die beiden beschlossen deshalb, an der Muba 97 die Sonderschau «Heimbierbrauen» durchzuführen. Sie wurde zu einem vollen Erfolg. Die Idee, einen Verein für Hobbybrauer und eine richtige Brauerei für die professionelle Bierproduktion zu gründen, fand schnell Anhänger.

Die Brauerei Unser Bier AG wurde am 17. Juni 1997 gegründet. 110 Aktionäre haben das Aktienkapital von 200'000 Franken gezeichnet und dafür 240'000 Franken bezahlt (20% Agio). Von Anfang an mit dabei sind die Verwaltungsräte Dr. Hans-Ulrich Stauffer und Urs Ullrich. Später stiess Beat Sidler dazu.

Als erstes wurde eine kleine 100-Liter-Anlage gekauft, auf der Privatpersonen, Vereine, Cliquen und Freundskreise ihr eigenes Bier brauen können. Die kleine 100-l-Anlage hat ihren Betrieb im Vereinslokal Unser Bier am 4. August 1997 an der Klybeckstr. 29 in Basel aufgenommen. Seit der Eröffnung der Brauerei Unser Bier AG Ende Oktober 1998 wird die kleine Anlage an der Laufenstrasse 16 betrieben, gleich neben der 22-hl-Anlage der Brauerei.

Da die Platzverhältnisse an der Laufenstrasse bald zu eng wurden, machte sich der Verwaltungsrat 2007 auf die Suche nach einem neuen Standort. Er wurde auf dem Areal der ehemaligen Maschinenfabrik Burckhardt, heute Gundeldinger Feld, fündig.

Ab September 2009 wurde die Halle 1 auf dem Gundeldinger Feld für Unser Bier umgebaut. Im Januar 2010 begann der Umzug. Die bestehenden Anlagen wurden mit zusätzlichen Gär- und Lagertanks erweitert, zudem wurde eine neue Flaschenwasch-, Abfüll- und Etikettieranlage angeschafft, die am Tag der offenen Tür vom 10. April 2010 den Aktionärinnen und Aktionären vorgestellt wurde.

Das Aktienkapital wurde sukzessive auf 1'800'000 Franken erhöht. Die Zahl der Aktionärinnen und Aktionäre steigt konstant, bald werden es 10'000 sein, welche die 18'000 wertvollen Aktien teilen. Da es uns immer wieder gelingt, von Aktionären der ersten Stunde einige Aktien zurückzukaufen, können Interessenten auch weiterhin bedient werden.